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Geschichte der USA

Die Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika ist unglaublich vielseitig und birgt auch viele Informationen über die aktuellen Geschehnisse in den USA, selbst wenn man kein Staatsbürger ist. Viele Universitäten in den USA verlangen von ihren Studenten mindestens eine, eventuell sogar zwei Geschichtskurse zu belegen, die auch die amerikanische Geschichte abdecken. Daher haben wir diese Seite zusammengestellt, die einen allgemeinen Überblick über die Geschichte der USA enthält.

Frühe Amerikanische Geschichte

In amerikanischen Schulen fängt man entweder mit der Vorgeschichte der Eingeborenen oder mit der Reise von Christopher Columbus im Jahr 1492 an, wenn man die amerikanische Geschichte behandelt. In den letzten Jahren ist es immer üblicher geworden, mit dem ersten Ansatz zu beginnen.

Europäische Kolonialmächte begannen kurz nach 1600 damit, den neuen Kontinent, den wir heute als Amerika bezeichnen zu besiedeln. Der Großteil dieser Siedler wurde von England aus nach Amerika geschickt. Es wurden so lange weitere Bürger nach Amerika geschickt, bis etwa zweieinhalb Millionen Menschen in dreizehn Kolonien in der „Neuen Welt“ lebten. Um 1770 herum begannen diese Kolonien zu erblühen, sie entwickelten sogar eigene autonome politische und rechtliche Systeme. Die Kolonien sind rasant gewachsen und mit der zunehmenden Entwicklung der eigenständigen Systeme, sah das britische Parlament Probleme aufkommen. Das Parlament wollte daher seine Macht beweisen, indem neue Steuern verlangt wurden. Die Siedler jedoch, sahen diese Steuern als verfassungswidrig an, da sie bei deren Entscheidung keine Mitsprache hatten und protestierten dagegen. Was als kleiner Konflikt begann, weitete sich rasch aus und wurde zu einem Bürgerkrieg, der im April 1775 endete. Die Unabhängigkeit von England wurde durch die Unabhängigkeitserklärung von Thomas Jefferson am 4. Juli 1776 erklärt. Damit wurde das Land zum ersten Mal Vereinigte Staaten von Amerika genannt.

Der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg

Unter der Führung von General George Washington und mit Hilfe der französischen Zahlungen, siegte das gerade erst entstandene Amerika im Unabhängigkeitskrieg, der im Jahr 1983 zu Ende ging. Während des Unabhängigkeitskriegs fanden sich die einzelnen Kolonien zusammen und es wurde eine übergreifende Regierung eingeführt. Das Dokument, welches dieser Regierung zugrunde lag wurde jedoch später als nicht ausreichend empfunden und wurde neu verfasst, so entstand die neue Verfassung im Jahr 1789. Im Sinne dieser Verfassung, die auch die so genannte „Bill of Rights“ enthält, wurde eine neue Regierung gebildet und George Washington wurde zum ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt. Die neue Regierung unter der Verfassung war eine sehr starke und sogar das neue Parteiensystem des Landes, war ein Zweiparteiensystem, ganz ähnlich wie das, was heute noch existiert. Unter dem späteren Präsidenten Thomas Jefferson, verdoppelte sich die Größe des Landes, indem die Region Louisiana von den Franzosen übernommen wurde. Ein letzter Krieg wurde in England im Jahr 1812 geführt, der einen Sieg der Vereinigten Staaten und das Ende der europäischen Unterstützung für Angriffe auf westliche Siedler durch Eingeborene mit sich brachte.

Ausdehnung und Bürgerkrieg

Unter den Anstrengungen der Jeffersonischen und Jacksonischen Demokraten, weitete sich das von den Vereinigten Staaten kontrollierte Gebiet weiter aus und schloss nun auch Oregon und Kalifornien mite in. Diese Handlungen standen im Gegensatz zur so genannten „Whig“ Partei, welche die Wirtschaft und Gesellschaft des Landes modernisieren und stärken wollte, anstatt sich noch weiter geografisch auszudehnen. Die Demokraten wollten mehr Land für die Farmer und Sklavenbesitzer schaffen, die ihre Partei unterstützten und das sogar um den Preis eines Krieges, Blutvergießens und der zunehmenden Geringschätzung für die europäische Kultur. Um 1804 wurde die so genannte Mason-Dixon Linie gezogen als nördliche Grenze für Sklavenbesitzer, obwohl diese sich im Süden sehr stark ausbreiteten, da die Nachfrage nach Baumwolle aus den USA stetig anstieg.

Die kontinuierlichen Debatten und zahlreichen Kompromisse über das Thema des Sklavenhandels prägten die Geschichte der Vereinigten Staaten und dominierten die Geschichte des Landes in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Den Höhepunkt fand die Debatte indem der republikanische Norden festlegte, dass es keine Ausbreitung des Sklavenhandels mehr über die Staatsgrenzen hinaus geben würde und als Abraham Lincoln zum neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wurde. Die Wahl Lincolns führte zu einem großflächigen Aufstand im Süden und elf Staaten fügten sich zu den Verbündeten Staaten Amerikas zusammen und es begann ein Krieg über die Themen Sklaverei und Wiedervereinigung. Der Amerikanische Bürgerkrieg dauerte von 1861 bis 1865 und endete damit, dass der Norden siegte, die Vereinigten Staaten wieder zusammengeführt wurden und die Sklaverei verboten wurde. Es folgte eine Zeit des Wiederaufbaus, die bis zum Jahr 1877 andauerte, in dieser Zeit war der Süden verarmt, die Sklaven wurden freigelassen und es wurde ihnen das Wahlrecht zugesprochen. Trotz dieser Schritte nach vorne herrschte noch immer eine Starke Diskriminierung von Personen mit dunkler Hautfarbe, die vor allem in den Jahren von 1890 bis 1960 unter Jim Crow dominierte. Im mittleren 20. Jahrhundert gab es ein starkes Wachstum im Norden und Westen der Vereinigten Staaten, während der Süden noch immer von Armut geprägt war und sich erst in den späten 1940ern langsam erholte.

Das 20. Jahrhundert

Im späten 19. Jahrhundert und Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelten sich die Vereinigten Staaten von Amerika zur weltweit größten Wirtschaftsmacht. Dieser plötzliche Boom basiert vor allem auf einer Welle an Arbeitern, die aus Europa einwanderten und auf der Ausdehnung der Unternehmerschaft nach Norden. Handel und Entwicklung wurden außerdem durch die Fertigstellung des landesweiten Eisenbahnnetzes vorangetrieben, welches eine noch bessere Industrialisierung im Norden und Westen gewährleistete. Viele Soziale Reformen wurden in dieser Zeit vorangetrieben, vor allem im Rahmen des „Progressive Movement“. Die Reformen wurden von der Unzufriedenheit der Mittelschicht vorangebracht und als Ergebnis bekamen Frauen das Wahlrecht zugesprochen und zwischenzeitlich gab es ein Alkoholverbot im Land. Die Vereinigten Staaten nahmen zu Beginn des Ersten Weltkriegs eine eher neutrale Rolle ein, doch am Ende erklärten sie 1917 Deutschland den Krieg und gaben den entscheidenden Auslöser zum Sieg der Alliierten. Nach einer Zeit des Wohlstands stürzte das Land in eine große Depression, eine Zeit voll wirtschaftlicher Missstände, die weltweit einen großen Einfluss hatten, das war im Jahre 1929. F.D. Roosevelt wurde daraufhin zum Präsidenten gewählt und setze eine ganze Reihe an Reformen durch, die das Land aus der ein Jahrzehnt andauernden Krise holten. Im Jahr 1941 wurden die USA wieder in den Krieg gezogen. Auch im Zweiten Weltkrieg starteten sie als unabhängige Macht, doch mit dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbour änderte sich diese Einstellung. Mit der Erfindung und Explosion der Atombombe wurde der Krieg gegen die Achsee der Macht beendet.

Nach Ende des Krieges blieben die USA und die Sowjetunion als Gegner übrig. Die Spannung zwischen den beiden Nationen führte zum Kalten Krieg, einem Konflikt, der 50 Jahre andauerte und sich um ein gegenseitiges Wettrüsten drehte und auch zum Rennen um die Eroberung des Weltalls führte. Die USA konzentrierten sich in dieser Zeit auf die Ausrottung des Kommunismus und nahmen sowohl im Koreakrieg als auch im Vietnamkrieg eine wichtige Rolle ein, um ein Ausbreiten des Kommunismus zu verhindern. Der Kalte Krieg endete im Jahr 1991, als die Sowjetunion zusammenbrach und die USA als einzige Supermacht verblieben. In den letzten Jahren kann man einen starken Fokus der USA auf dem mittleren Osten beobachten, der vor allem durch Terroristenangriffe zustande kommt. Die USA haben etwa den Krieg gegen den Terror erklärt, nachdem zahlreiche Angriffe vorlagen. Allen voran natürlich die Angriffe auf das World Trade Center im September 2001, welche das Land in eine Wirtschaftskrise stürzten.

Die Geschichte der USA ist unglaublich vielseitig und hochspannend. Falls du dich dafür interessierst und noch mehr Informationen möchtest, kannst du dich über die „Independence Hall Association“ für Amerikanische Geschichte informieren, die Internetseite findest du unter http://www.ushistory.org/. Eine weitere Quelle ist der Geschichtskanal und das Abteil über Amerikanische Geschichte.